Dienstag, 24. April 2018

"Taken", oder was sich seit ET in Sachen Aliens getan hat

Nachdem ich nun bei der 10 Folge, dem so genannten Finale der Miniserie "Taken", welche unter anderem von Steven Spielberg produziert wurde, angelangt bin, komme ich nicht umhin auch mal wieder etwas positives zu sagen. Und das übers Fernsehen! Na ja, nicht direkt über das TV, sondern eben über die Entscheidung die, recht unbekannte, Si Fi Serie von 2002 endlich zu zeigen. Verschwörungstheorien und das Thema Roswell hin und her, interessant ist der Gedanke, die US Regierung hätte seit mindestens dem zweiten Weltkrieg Kontakt zu Außerirdischen, allemal. Ob man nun daran glaubt, oder nicht.
Wer mich kennt weiß, dass ich es mit dem Glauben nicht so habe, was vor allem an der Sache an sich liegt. Also dem Glauben und dem glauben. Denn egal wie ich es drehe und wende, es bleibt eine rein gedankliche Vorstellung und hat mit Tatsachen, oder Realität nicht das Geringste zu tun. So einfach ist das. Religion kann deshalb meintwegen für so viele wie es wollen, die seelische Erlösung bedeuten, sie ist und bleibt unlogisch, je nach Fanatismus grenzenlos pseudomoralisch und nicht zuletzt logischer Weise gewalttätig.

So ist das Wort des Anfangs. Alles andere hat irgendwann, irgendwer erfunden und vielleicht niedergeschrieben, oder sonstwie verbreitet. Und wenn wir jetzt mal bitte ganz genau hinschauen, sind die Religionen am erfolgreichsten, die die meiste Angst verbreiten können. Ein so genanntes Glaubensbekenntnis ist nichts weiter als das Nachplappern eines Regelwerks, von dem man mich erst überzeugen muss, um mich dann bei Nichteinhaltung bestrafen zu können. Das, liebe Freunde der gehobenen Boshaftigkeit ist Religion. Übrigens, genau um in einem solchen Fall weiteren Fanatismus zu vermeiden, gibts hier keine Kommentare. Sie können mir später dafür danken.

Nun aber zur Serie. Es war nur erst mal wichtig uns alle auf eine nüchterne "Betrachtungsweisenebene" zu holen. 
Ich will natürlich jetzt hier nicht zuviel "spoilern", sonst nehme ich Ihnen da ´ne Menge Spaß. 
Gehen wir also, rein theoretisch , mal davon aus, 1947 ist wirklich ein, nicht besonders großes, UFO mit einem Wetterballon zusammengekracht und abgestürzt, was von den fünf Besatzungsmitgliedern nur eines überlebt hat. Es bleibt erst mal unklar, ob die beim Absturz umgekommen, oder an der ersten Begegnung mit dem US Militär gestorben sind, was mich nicht die Bohne wundern würde.

Ein Alien hat nicht nur überlebt, sondern ist auch in der Lage die Gestalt eines Menschen anzunehmen. (Wie die "Kleinen Grauen" sonst aussehen, kann sich bestimmt jeder vorstellen). Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Gestalt des Menschen durch Formwandlung erreicht, oder nur durch gedankliche Manipulation dargestellt wurde. Aber egal. Zwar äußerst geschwächt, aber sonst soweit fit, wird der Extraterrestrische (ET02) von einer sehr einsamen, sexuell frustrierten, amerikanischen Hausfrau, in der Scheune irgendeiner Farm, irgendwo in Amerika - ja gut, schon irgendwie im Süden- gefunden und ohne groß "Menkenke" zu machen, ins Bett ihres Sohnes gelegt. Sozusagen für später ...

Machen wir´s Kurz. Es folgt, nachdem es natürlich nicht ausblieb, dass die einsame, sexuell frustrierte,
amerikanische Hausfrau, ET das Gehirn aus dem Wasserkopf gepimpert hat, die Geschichte von drei Generationen Halb, Viertel und Achtel-Alien- Mensch - Hybrid ... dingens, zusammengefasst in 10 Episoden, die aber alle etwa 90 Minuten lang sind. Letzteres führte gerade bei mir ständig dazu, dass ich etwa bei Minute 84 wieder aufgewacht bin und alles nochmal von vorne schauen musste.
Ähm, und nein, Ich bin in dieser Zeit nicht von Außerirdischen entführt worden, so wie es in den folgenden Folgen "Taken" recht vielen Amerikanern passiert, darunter eben auch den Haupt-Protagonisten.

Nicht das mir das nicht auch schon mal geschehen wäre, früher, als ich noch jung und frisch und ja, auch ein Bischen knackig war. Da bin ich sogar öfter mal von ET entführt und sexuell missbraucht worden. Aber ich konnte echt machen was ich wollte, ich durfte einfach nicht da bleiben ...

Was die Serie dabei sehr attraktiv macht ist, ich will es mal das "stetige Gleichgewicht von Gut und Böse" nennen. Ich will jetzt weiterhin nichts Genaues verraten, aber während einige der Entführten ganz grausliche Erinnerungen haben, wenn es überhaupt Erinnerungen und nicht nur einfach einige Stunden Lebenszeit, die nicht mehr aufzufinden sind gibt, berichten Andere davon, sich geborgen und beschützt zu fühlen. Besonders wenn es darum geht sich vor den Menschen zu schützen.

Weil, und auch das ist sofort vorstellbar, wie reagieren wohl so einige Verantwortliche in der Regierung, als mit Verwirrung und Fehlinformation der Öffentlichkeit. Die können ja gar nicht mehr anders, das weiß jeder der sich schon mal in ein Lügengebäude begeben und sich darin verlaufen hat. Denn zunächst mal wird jeder verdammte Eindringling, die von so gestört patriotischen Amis erwischt werden, als Feind betrachtet, dem man möglichst eine Kugel in den Schädel ballert, bevor "es" es versuchen könnte. Mit der Betonung auf "Könnte". Wenn Amerikaner ja eines gerne tun, ist es das erdenken, also erfinden eines hinreichenden Verdachts. Erst eins auf die Rübe, dann erst nach dem Namen fragen ist die Devise.

Und um jetzt die sich stellende Frage in der Überschrift zu beantworten. Es hat sich wohl nicht allzuviel getan,
seit erscheinen des Kinofilms "ET", von und bei Steven Spielberg. Was jetzt nichts Negatives heißen mag, sagt es doch vielleicht lediglich aus, dass die Lügen der US Regierung heute noch bestand haben und im Gegensatz zu früher einfach nur noch dreister und paradoxer geworden sind. Nochmal, ich weiß nicht, ob wir schon Kontakt zu Außerirdischen haben, denn ich frage mich auch schon lange, warum die wieder weg sind, wenn die, z.B. im alten Ägypten schon mal da waren, oder eben auch 1947 in New Mexico. Ich frage mich, was wäre 2018 noch so wichtig geheim zu halten? Doch bitte nicht etwa eine Waffe gegen die bösen Russen?

Fragt man sich übrigens sechs Folgen lang, wann denn nun endlich, die im Vorspann angekündigte, Dakota Fanning auftaucht, wird man als braver Zuschauer mit einem Auftritt der Extraklasse, des damals 2002, wirklich noch sehr kleinen Hollywood Sterns belohnt. Die Figur der Allie fungierte zwar schon von Anfang an als Erzählerin der ganzen Geschichte, wird aber eben hier erst geboren und kommt als Grundschulmädchen zum ersten Mal mit Text ins Bild. 

Sie wissen vielleicht, dass es nicht allzu viel gibt, was ich an Amerika mag. Doch hat dieses Land zumindest so einige Schauspiel Talente hervorgebracht, denen ich besonders gerne bei der Arbeit zuschaue. Und dazu gehört, neben dem kompletten Ensemble von "The Big Bang Theory", auch Dakota Fanning.

So, um die Sache jetzt noch ein wenig mehr zu "entspoilern", will ich verraten, dass ich die letzte Folge noch nicht gesehen habe und deshalb hier auch kein abschließendes Resümee zum Besten gebe werde. Denn wie ich ja schon immer gesagt habe, wenn überhaupt geht es hier lediglich um meine, bescheidene Beobachtung und ich möchte weiterhin jeden bitten, sich doch selbst ein Bild von dem zu machen, was ich mir hier aus der Kauleiste fallen lasse. Oder besser in die Tastatur schmettere.

Und bitte scheuen Sie sich auch nicht vor der Verantwortung, selber danach zu suchen, wo man die Serie
nun schauen kann, auch wenn sie dabei hier und da einen Blick ins Dunkle wagen müssen. Sehenswert finde ich "Taken" auf jeden Fall, ob Sie nun schon eine feste Überzeugung zu dem Thema haben, oder auch noch suchen. Aber wollen Sie einmal sehen wie "GUT" und "BÖSE" wirklich in Person aussehen, dann dürfen sie die schauspielerische Leistungen von Heather Donahue (Blair Witch Project) und Dakota Fanning nicht verpassen. Wer Miss Donahue mal ins tiefschwarze Seelen-Auge geschaut hat, der will von jetzt ab wirklich immer ganz, ganz brav sein ...


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