Mittwoch, 30. Januar 2019

Für eine glückliche Kindheit

Also man kan ja sagen was man will und auch gar nicht oft genug, denn ich glaube wir hatten das Thema vor einien Jahren schon mal, wenn es um unsere Kleinsten geht, lässt sich unsere Regierung, bis in die kleinste Stadtverordnetenversammlung, ja nicht lumpen und beauftragt Architekten aus der ganzen Welt, um für unseren Mäuse die abenteuerlustigsten Spiellandschaften zu schaffen. Manchmal hat man sogar das Gefühl die Stadtplaner hatten schloss Neuschwanstein vor Augen, als sie sich an die Arbeit machten. Und ein paar dieser Schmuckstücke wollen wir Euch heute einmal etwas näher bringen. Man will ja auch wissen, ob sein Kind nicht nur Spaß hat, sondern auch sicher ist.
Als besonderes Beispiel von Kreativität und Einfühlungsvermögen gesegnet, hat sich eine Gruppe, in der nordwestsüdrheinischen, Weserbergland-Gemeide Sadomishausen, dessen Bewohner es sich auf die

Fahne geschrieben haben, "Das es die Kinder nicht so schwer haben, wie Wir früher". Bei uns hieß es noch streng: "Es wird geschlagen was auf den Tisch kommt!", aber hier will man die Sprösslinge doch eher spielerisch an das Thema "Gewalt in der Freizeit", heran führen. Das klingt natürlich logisch, denn wer will seinem Kind schon zumuten, Mami und Papi in einer Situation vorzufinden, die sie vorher niemals am eigenen Körper erfahren haben. Schließlich hält man sie auch mit Gewalt davon ab, über eine rote Ampel zu laufen, da kann man auch in Punkto Körperlicher Neigung, nicht früh genug anfangen. So jedenfalls die Meinung der Sadomishausener, die ja schon rein aus Prinzip keinerlei Zustimmung in unserer Redaktion findet. Was hilft eine Armee von harten Jungs und Mädels, die alle Schmerzen ertragen können bis die Lotte wedelt, oder wie das heißt, wenn es nirgendwo eine andere Wange gibt, die sich hinhält. So haben wir uns wohl schon so sehr daran gewöhnt ständig auf die Fresse zu kriegen, dass wir verlernt haben, den Kopf wenigstens mal etwas zur Seite zu drehen, wenn die Abrissbirne auf uns zu kommt.
 

 Wobei man es in der kleinen südostgewedelt- hessischen Gemeinde Institorisburg, die ganz nah bei Heinrichsbergl liegt, etwas anders sah und eher darauf bedacht war, den Jüngsten möglichst früh vor Augen zu führen, dass das Leben ziemlich kurz ist und wir deshalb jede Minute an unseren, für uns elendig am Kreuz ..., na ja an Kumpel Jesus eben, denken sollten. Allerdings und da wollen wir hier wirklich nicht mit hinterm Berg halten, wird dieser Spielplatz nicht besonders oft frequentiert, einfach weil es den Kleinen irgendwann zu blöd wurde, dass sie,  nach jeder Rutschpartie, einen frischen Strauß Blumen auf ein Grab legen mussten. Noch schlimmer fanden es  die Minis aber, für jedes Mal Rutschen etwas in die Kollekte tun zu müssen. Ganz zu schweigen von dem sogenannten "Swimming Bereich", einem Weihwasser-Taufe-Becken, dem man den Standfuß entfernt hatte und neben dem immer  ein  finster drein schauender Priester, stand und die Kinder anbrüllte: "Nicht vom Beckenrand springen ..., sonst kommt ihr ins ewige Fegefeuer!"

Da haben die Kleinen, von zwei bis sieben, in der eigens errichteten Trabantenstadt Hellshausen, die einmal für die Mitarbeiter der großen Chemiefirma am Ort da sein sollte, allerdings dann, aufgrund der Verseuchung des Bodens, an sozial Schwache, oder ausländische Familien vermietet wurde, schon etwas "gemütlicher".

Hier hat man der "Schnellen Husche", wie die Rutsche von den Bewohnern liebevoll genannt wurde, gleich noch ein weiches Auffangbecken spendiert, in das sich die Kleinkinder dann nach Herzenslust hinein fallen lassen können.
Schöne Idee an sich, finden wir in der Redaktion jedenfalls. Man war ja schließlich selbst mal Kind und so was hatten wir noch nicht, das kann ich Euch aber sagen. Dagegen war der Sandplatz, auf der Baustelle, die wir manchmal nachts besuchen konnten, wenn die Hunde nicht draußen waren, weil es zu kalt war und der Typ vom Wachdienst entweder besoffen, oder eingeschlafen, oder Beides war, aber lange nicht so ein Luxus, wie es die Gören von heute haben.

Ganz besonderes Augenmerk bekam dieses Jahr aber die Idee von Hans Gustavsonhansen aus Castrop-Rauxel, der das Klettergerüst und die Rutsche in genialer Form vereinte und ein Triexdimensionales* Spielgerät daraus werden ließ, welches nicht umsonst diesen Sommer etliche Preise abgeräumt hat. 
Für unsere Leser haben wir es sogar geschafft noch einen ganz kleinen Einblick in das Privatleben des Architekten und "Vaters" dieser congenialen Idee. Oder hieße es hier vielleicht schon Kong-Genial? (Kleiner Scherz unter Inselunerforschern, he,he) 

Noch nie hat es ein Fersnehteam vorher geschafft die heiligen Hallen des Titanen der Architektur zu betreten und natürlich waren auch wir aufgeregt wie die Frettchen vor der Fütterung. Wir müssen zugeben, wir haben einige Dinge etwas zusammengeräumt, um Platz für das Team zu machen, doch haben wir vom ursprünglichen Charme des Apartements nichts weg genommen, oder hinzugefügt. (Wir wollten Ihnen das Eerlebnis, das Foto selbst zu vergrößern, auf keinen Fall vorenthalten) Bitte achten sie besonderns auf das Bild an der Wand und vor allem in welchem Zusammenhang es zum Fenster hängt. Sozusagen als Gegenpart zum Grau der Rollos bringt es, gleich einem Hässlichen Bild, das an einer Wand in einer völlig verdreckten Messie Bude hängt und irgendwie an  den See bei Oma um die Ecke, oder sogar an die weltberühmte katholische Pferdewaschanstalt Friedenau Ost, südlicher Flügel, erinnert. Doch wird das brachial durch die, mitten ins Bild gesetzte Technik fast erbrochen.
Wir haben uns natürlich gefragt, woher kommt solche Genialität. Gibt es ein Geheimnis, das Gustavsonhansen bis jetzt vor uns verheimlicht hat?
Und wir sagen, so ist es. Und hier haben den Beweis, was eine gute Ernährung und frische Luft alles so ausmachen kann, um einen frischen Geist zu bewahren. Also wir waren höchst beeindruckt, auch von seiner Disziplin, ob bei der Arbeit, oder zuhause.

Zusammenfassend können wir wieder einmal nur sagen: "Eins rauf mit Mappe!", liebe Gemeinden. Klein-, und Großstädte, liebe Politiker. Ihr hättet von dem Geld ja auch zwei, oder drei neue Leopard II Panzer bauen können, wir glauben das wäre von der Summe her irgendwie hingekommen. Aber nein, ihr habt Euch wieder einmal für das Wohl eurer Mitmenschen entschieden, wofür Euch...,  Leuten sowieso viel zu wenig gedankt wird. Immer nur dieses Rumgemeckere hier und das Demonstrieren da. Wie soll da jemals wirklich eine Vertrauensbasis zwischen uns hergestellt werden können, wenn wir , als brave Bürger nicht einfach mal zufrieden sind, mit dem was uns gegeben wird. 

Schließlich gibt es ja genug Menschen auf der Welt, denen es anders geht als uns. Fragt sich also jetzt mal ganz ernsthaft, ob dies ein Artikel sein soll den man unter Beschwerde im Allgemeinen, oder als Propaganda im Besonderen de klär ieren sollte. (Verstanden? Wortspiel de für ..., also und klär ..., ach ist schon gut, ich kann ja sowieso nichts tun. Ich in immer lediglich nur das, was andere meinen wenn sie über Gesellschaft reden. Ich bin Gesellschaft. Nur frage ich mich viel zu oft, ob ich auch in guter Gesellschaft bin?! ´Ne Zeitlang kann ich es schon mit mir aushalten, aber irgendwann gehe ich mir so volle Galosche auf den Sack, dass mir Nichts bleibt, als nach Gesellschaft zu suchen. Und das endet dann fast immer im Streit. Was für ein Scheiß Spiel ...

Schönen Abend, genießt die Zeit die Euch gegeben, denn bla bla bla bla



*Von drei Seiten unbrauchbares Ding, des es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Könnt gucken ... :)
(Hehe, da war er wieder, habt ihr gemerkt ? Nee? Na ja, war klar ...)

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