Montag, 7. Januar 2019

"Läuft...!", oder Wie gehts Ihnen Heute?


 Wir kennen Sie ja Alle und kriegen sie desöfteren am Tag gestellt und fast jedesmal entsteht die gleiche, komische Situation. Was antworten sie gewöhnlich auf die Frage: "Wie geht´s?", oder eben "Wie läuft´s?". In den Meisten Fällen antworte ich mit "Gemischt wie immer", oder auf Letztere: "...ey na es fährt sogar!", aber das kommt irgendwie immer ein wenig eigenartig an. Früher habe ich sogar oft nur "Keine Ahnung ", geantwortet, was dann aber leider zu vielen Folge-Fragen führte, zu deren Beantwortung ich ja schon am Anfang deutlich, nicht grad zu begeistern  war. Wieviel Prozent solcher "Wie geht´s? -Frager" erwarten wohl tatsächlich eine Antwort, sondern sind schon gänzlich in den, eindeutig "amerikanikrastierten", "Man sagts halt aus gesellschaftlich konventionieller Höflichkeit - Modus" eingestiegen und warten nicht mal ab, ob Du überhaupt reagierst, sondern gehen gleich weiter. Und was hat das ganze jezt damit zu tun, das in diesen Tagen schwedischer Forscher aus Uppsala eine neues Modell zur Struktur unseres Unsiversums erforscht haben.? Im Grunde Nichts und  denn doch wieder Alles ...
Oder jetzt mal ehrlich, wann haben sie sich zum letzen Mal Gedanken über ein Modell zur Lösungshilfe bei
Problemen mit Dunkler Materie gemacht? Klar, jetzt könnten die Kosmologen Souvik Banerjee, Ulf Danielsson, Giuseppe Dibitetto, Suvendu Giri und Marjorie Schillo von der Universität von Uppsala sich protzig hinstellen und laut rufen: "Wir haben das, aber so was von!" Und sie hätten auch alles Recht dazu.

Aber heute um genau 17.38 Uhr hatte die Erde eine Einwohnerzahl von 7'557'654'686
Und genau 6 davon, oder nehmen wir alle Forscher die sich damit beschäftigen dazu und lassen es 600 sein, haben sich mit der Dunklen Materie und ihren Problemen abgegeben.

Wann hatten Sie überhaupt das letzte Mal Zeit über Etwas nachzudenken, das nicht Teil Ihres persönlichen "Überlebenskampfes" war?
Oder ist es vielleicht doch schon so, dass der große Fluß der Informationen still und leise an uns vorbei fließt und ein Gedanke, der in unser Blickfeld gerät, entweder unbachtet vorüber  rauscht, oder sich als Angst, Sorge, Schlechtes Gewissen, Schuld, oder was sich auch immer so in unsreren Köpfen festsetzt, herausstellt, wie eine Klette, die das Gehirn umschließt. 

Mich hat das schon früh im Leben extrem gestört. Und so ging ich auf die Suche und fand unzählige Methoden, mit noch unzähligeren Namen, von denen einer abenteuerlicher klingt, als der andere. 
Dabei braucht es weder einen Namen, noch einer komplizierten Mehtode, sich mal fünf Minuten zu gönnen, und seinem Zentralnervensystem eine Erholungspause zu schenken. Selbst wenn es, zum Beispiel am Arbeitsplatz nicht anders geht und die Toilette herhalten muss. Nur, wenn möglich, sollte Ruhe um sie herum herrschen. Zur Not geht es aber auch so, womit ich einfach sagen will, das man dazu auch keinen asiatisch klingenden Raum benötigt, in dem man die jeweiligen Regeln zu befolgen hat, um eine bestimmte Stufe der Erleuchtung zu erreichen. Auch wenn die Ruhe und die Energie in solchen Räumen wirklich nicht zu unterschätzen und deshalb auch mit dem gebotenem Respekt zu behandeln ist.

Dennoch, es genügt vollkommen, sich ein paar Minuten zu nehmen und sich, was ich zum Beispiel gerne tue, schlicht und einfach seinem Atem zu folgen, den ich als eine Art "Keilriemen" von  meinem Kopf, bis zur Mitte meines Körpers laufen lasse und während ich das tue, lasse ih´ch den Riemen immer langsamer laufen, bis meine Atemfrequenz und das Volumen der Aufnahme von Sauerstoff, mit einem Atemzug, sich wohltuend auf meinen ganzen Körper auswirkt. Es wäre hierbei völlig unlogisch zu sagen: "Ich habs ja versucht aber es ging  nicht", denn der Vorgang ist eine physikalische Tatsache und keine erfundene Methode aus den Bergen von Nahamandramatikursrk. Ich gehe mal davon aus, dass ein wirklicher Heiler von den vermeintlichen "Beleidigungen" meinerseits, jeglichen Scahrlartanen gegenüber auch immer wieder gerne gäußert, nicht im Geringsten angesprochen fühlt. Jeder kann sich meines größten Respektes sicher sein. (Selbst ein Schulmediziner, der sich Mühe gibt  :) kleiner Scherz unter Kollegen wat, hehehe)

Aber nochmal kurz und bündig. Ein paar Minuten dieser, ruhigen, tief atmenden Konzentration wirkens, besonders an einem stressigen Tag, manchmal schon Wunder. Wobei das mit dem Wunder natürlich eine gut gemeinte Floskel ist und keinesfalls wahrhaftig zu nehmen. Was wiederum nicht heißt, Wunder jeden Tag und an jeden Ecke erleben zu können, wenn man nur mal etwas genauer hinschaut, womit wir ja fast wieder beim Thema sind.

Eigentlich sollte ich es ja nicht mehr sagen müssen, aber bitte glauben Sie mir kein einziges Wort. Es geht hier auf keinen Fall darum , ob ich Recht habe, oder nicht, sondern es selbst auszuprobieren, anstatt an Irgendetwas zu glauben, das jemand gerade ins Internet geschrieben hat, den sie nicht kennen, was ja in meinem Fall vieleicht sogar ganz gut ist :)

Aber vielleicht, nur vielleicht, wäre die eine, oder andere Entscheidung auf der Welt anders gefallen, wenn man sich vorher ein paar Minuten Ruhe gegönnt hätte. 

Letztendlich sind dies aber auch nur ein paar Gedanken eines älter werdenden Herren, von dem nicht Wenige glauben, er hätte nicht mehr alle Teller im Regal und der immer besser versteht was einen 53 Jährigen von einem 23 ährigen unterscheidet.

Ich wünsche eine schöne, stressfreie Woche!

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für den nun wirklich zum darüber Nachdenken anregenden Beitrag! Die u.a. erwähnte ganz besondere Atemtechnik hat mich spontan dazu angeregt, sie einmal auszuprobieren. Und siehe da, ich bin um eine schöne Erfahrung reicher. Künftig gilt für mich, vor allem ins stressigen Situationen: "Erst mal tief Luft holen!"

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Ich Bitte Euch inständig auf plumpe Meinungsäußerungen, oder radikale Sentimentalitäten jeder Art, ob politisch, religios, oder divers, zu verzichten. Wer etwas zu sagen hat, der soll das wohl tun. Die, die ausschließlich plappern wollen, bitte ich, mit allem Respekt, dies woanders zu tun! Danke!